Interview mit Redakteurin Melanie Helke (SR, Cthulhu)

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Michael Grassl
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Melanie Helke
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Erdenstern

Die liebe Mel ist ein Unikat der besonderen Art. Nicht nur, dass sie die aktuell einzige Shadowrun-Redakteurin ist, sie schreibt auch für Cthulhu, für sich, für uns …

Heute gewährt sie mir und damit auch euch, liebe Hörerschaft, einen sehr privaten Einblick, aber auch viel Meinung über ihre Sicht auf Shadowrun.

Lässt sich leider nicht im Plugin verlinken: Mel’s Discord: Melanie.Helke#9207

7 thoughts on “Interview mit Redakteurin Melanie Helke (SR, Cthulhu)

  1. Wie immer super Folge mit vielen Punkten 🙂 Von daher meine stichpunktartige Reaktion.

    Ich finde es witzig, wenn deutlich jüngere meinen, sie sind nicht mehr ganz so jung … 😉

    Zu dem Thema Frauen. Ich bin da extrem sprachlos, wie sich manche verhalten, aber das ist das Problem von toxischer Sozialisierung …

    Das Thema minMax-höher-weiter halte ich sowieso für das größte Problem von SR, da das Regelwerk keinerlei Ressourcenmanagement für die SL kennt. Wenn ich will, kann ich als SL jeden Charakter / jede Gruppe zerlegen. Macht nur keinen Spaß. Macht aber dann das manMaxen zweckfrei, es sei denn es geht einem nur darum besser zu sein, als der Rest der Gruppe. Da währe man mit einem SR-Brettspiel besser aufgehoben.

    Wie schon gesagt, würde mich eine Folge zu alternativen Regelsystemen für SR freuen: Shadowrun 5: Anarchie, ShadowCoreXP, Sprawlrunners …

    Das Thema Opfer: Das klassische Dilemma, du hast die Wahl zwischen zwei Übeln,… das kann sehr interessante Storys hervorbringen.

    Weniger normativ-hertero-weiß ist wichtig und ein sehr gefährliches Terrain, wie z. B. Klieschedenken bis hin zum Rassismus (auch positiver Rassismus ist Rassismus), kulturelle Aneignung, falsches Wissen über queeren Livestyle (shoutout an den Nerd ist ihr Hobby Podcast) uvm. Wenn ich meine Gruppe nicht gut kenne, verwende ich diese Punkte sehr vorsichtig. Bei offiziellen Publikationen sehe ich das noch schwieriger … Von daher verstehe ich wenn Verlage da extrem vorsichtig agieren. Allein wenn ich mitbekomme wie auf das Theme gegenderte Texte reagiert wird … Aber das sind Themen die besser bei einem gemütlichen Kaffee besprochen werden 😉

    1. Hi Stefan,

      Gleich vorweg: SOOOOOO viel jünger als ich ist die Mel auch nicht!
      Dein Wunsch nach Anarchy ist übrigens vernommen, Pegasus hat mir ein PDF zukommen lassen und ich werde das Thema „bald“(tm) behandeln. Aktuell ist leider noch vieles anderes auf meinem Stapel, aber es kommt, versprochen!!!

      Und was Rassismus/Gender/Feminismus-Rage betrifft, kenne ich mich ja bestens aus, falls du es nicht mitbekommen hast. Das Ding ist, sobald du dich eindeutig positionierst, bist du angreifbar. Und da ich das gemacht habe… well… I got used to it!

      1. Ich meinte ja auch mich mit dem Alter 😀

        Deine eindeutige Positionierung schätze ich auch an Dir! Aber Verlage haben es da echt nicht leicht.

    1. Ja, ich verstehe den Wunsch und hatte da auch schon mehrfach drüber nachgedacht. Das Problem ist, dass Videoschnitt deutlich aufwändiger ist, als Audioschnitt. Wenn ich Audio einen Remake mache, hört das niemand. Im Video sieht man die Schnittsprünge aber sehr deutlich. Aber ich frage mal die Beteiligten, ob und unter welchen Constraints sie einverstanden wären. Vielleicht lässt sich ja was machen.

      Du hattest dich ja bereit erklärt, den Schnitt zu machen, oder habe ich das falsch mitbekommen? 😉

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