Gedankenblitz 16 – Rollenspielen mit Juristen
Viel Spaß

Viel Spaß
Im Pulp gelten andere Regeln. Kronleuchter erscheinen auf Abruf, die Physik erlaubt seltsame Dinge, Slapstick und die Schippe mehr sind an der Tagesordnung.
Doch bedeutet das dann, dass man in einem Pulp-OneShot alles darf? So alles alles? Andere Spielercharaktere opfern für einen schnellen Sieg?
Meine Antwort lautet … ach, hör doch einfach rein!
Es gibt Settings, die ich unbedingt leiten wollte. Zum Beispiel Humblewood.
Humblewood ist ein Setting für DnD5e. Was tut also der weltoffene Nerd? Ja, es ist wahr. Der Micha hat tatsächlich DnD5e geleitet. Bewaffnet mit Basisregeln und Kampagnenbuch zogen meine tapferen Recken Chip, die Eichhörnchen-Waldläuferin, Bawty, der Mäuserich-Barbar, Noct, der Waschbär-Kleriker und Morbion, der Raben-Ninja aus, um Desperados und Feuersglut zu trotzen – und einem Regelsystem!
Ein etwas rantiger und höchst subjektiver Erfahrungsbericht!
Auch beim Rollenspiel verrät eine vehement vertretene Meinung immer auch etwas über den Sender. Und wenn ein Rollenspielprophet manches extrem ablehnt, dann offenbart das oft Angst und Unverständnis.
Und was ist deine Meinung?
Doch wo immer es eine Führungspersönlichkeit gibt, kann diese Person ihre Macht auch missbrauchen. Im Rollenspiel ist das oft die Freundin des Spielleiters, die das beste Loot und die meisten XP bekommt. Oder die Spielleitung, die entscheidet, welche Abenteuer oder welches Setting bespielt wird. Oder der Besitzer der Bude, der entscheidet, wann gespielt werden kann.
Kennst du nicht? Dann hast du Glück. Doch vielleicht kennst du den Mitspielenden, der dann plötzlich keine Zeit mehr hat oder die Lust verliert. Oft haben die Anderen am Tisch wenig Verständnis, denn immerhin ist Rollenspiel ja das beste Hobby der Welt. Doch auch vom Besten gibt es zuviel des Guten.
Ein Aufruf zum bewussteren Spielen.
Falls die Datei bei Podcast oder Spotify abbricht: https://lordofthedices.de/dSL/dSL3_1
Nachdem nun alle Kalauer verballert sind, soll es in dieser Folge um das Ende gehen. Das Ende einer Serie, eines Franchise oder einer Kampagne. Nicht immer ist das Grund zur Trauer, manche Serie oder Kampagne braucht auch dringend einen Schlusspfiff.
Wie kann das gehen? Keine Ahnung! Hier labert nur einer, der schon das eine oder andere Ende mit erlebt hat und seine zwei Cent dazu mit euch teilen möchte. Well, here we go!
links:
https://othpodcast.wordpress.com
https://www.nerds-gegen-stephan.de/archives/1520-RPGnmore-Podwichteln-2023-Die-Themen-die-teilnehmenden-Podcasts.html
https://mummies-magic.de
https://www.comicdealer.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Jumping_the_shark
Ihr kennt Spieler, die immer in der dunkelsten Ecke des Raumes würfeln, den Würfel schnell wieder in die Hand nehmen, bevor jemand was sieht und begeistert „Krit!“ rufen!
Ihr kennt Table Flipper, die alles scheiße finden (System, Würfel, Kampagne, Spielleitung…), wenn es mal schlecht läuft!
Doch kennt ihr auch den Sozialfall? Den Spieler, der begeistert die Würfel zückt, wenn es ans Überreden, Betören, Feilschen geht, aber bei Misserfolg einfach nicht nachgibt?
Wer ist das? Warum?
Gleich vorweg: hier gibt es keine Lösung. Nur Meinung!